#46 | Transformatives Storytelling
Shownotes
Wie schaffen wir bedeutungsvolle Begegnungen? 🤝
In dieser Folge geht Giulia Nina Gasser (Conceptual Designer bei Live Lab) gemeinsam mit Petra Lammers (CEO von ontostory) der Frage nach, welche Kraft eigentlich im Transformativen Storytelling steckt. In einer von KI geprägten Aufmerksamkeitskultur, in der sich vieles oft schwer anfühlt, wird die direkte menschliche Begegnung wertvoller denn je. Doch wie gelingt echte Aktivierung?🪁
Das erfahrt ihr in dieser Folge:
Aktion statt Stillstand: Wie echte Aktivierung gelingt und warum schon kleine Fortschritte die wahren Erfolge sind.
Neue Maßstäbe: Warum veraltete KPIs ausgedient haben und wir heute stärker auf qualitative Messungen und semantische Analysen schauen müssen.
KI vs. Menschliche Begegnung: KI bringt neue Fragen zur Accountability mit sich. Doch was der Mensch wirklich braucht, ist die direkte Begegnung. Das zwischenmenschliche Aushandeln (ähnlich wie beim Schauspiel) wird zum entscheidenden Faktor.
Die Kraft der Leichtigkeit: Nichts darf gerade schwer sein! Wir brauchen Spaß, Verführung und schnelle Erfolgserlebnisse durch kleine Schritte, um Menschen zu motivieren.
Alle mitnehmen: Ausgrenzung ist out. Kollaboratives Storytelling ist ein zwingend gemeinsamer Prozess, der uns alle miteinander ins Handeln bringt.
Hört rein und erfahrt, wie wir die Begegnungen der Zukunft gestalten! 🎙️✨
Treibhaus: Die Live-Konzeptions-Branche im Ohr Mehr Insights von unseren Dozierenden und Infos zu der Treibhaus-Weiterbildung findet ihr hier:
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Transkript anzeigen
00:00:00: Transformation funktioniert trotzdem, so dass erst die ersten zwanzig Prozent loslaufen.
00:00:05: Dann irgendwann bis zu fünfzig Prozent und dann irgendwann ist die critical mass irgendwie unerkipptes und dann laufen alle mit.
00:00:20: Hallo!
00:00:20: Und herzlich willkommen zur vierten Staffel von Work in Progress dem Treibhaus-Podcast für Kreative im Raum.
00:00:29: Wir treffen hier regelmäßig spannende Persönlichkeiten der Eventbranche und ihr dürft gerne in all die Insights und Gespräche, die wir so führen mit Reinhören.
00:00:40: Let's go!
00:00:41: Hallo du hast to work-in-progress den Podcast vom Treibhaus dem Campus für Kreativkonzeption.
00:00:47: ich bin Julia Konceptual Designer bei Liveflip und aktuelle Teilnehmerinnen im Kurs und habe die Ehre und Freude diese Folge heute zu hosten.
00:00:56: Wir sind heute in Köln bei Onto Story zu Gast und setzen gerade draußen im Vogelgezwitscher vor Ontostory.
00:01:03: Und gegenüber von mir sitzt Petra Lammers, Transformationsdramaturgin und CEO von OntoStory.
00:01:09: Hi, Petra!
00:01:10: Schön, dass du bei uns im Podcast bist.
00:01:12: Ja es ist schön dabei zu sein, gut.
00:01:14: Es ist auch schön, dass wir hier sitzen haben.
00:01:15: Es sind tatsächlich gar nicht unsere Vögel sondern die Kölnervögel.
00:01:20: Und wir haben nämlich ganz viele Papageien hier.
00:01:23: Die Zwitschern immer in der Gegend rum.
00:01:26: Ja, war.
00:01:26: Schön!
00:01:28: Petra du hast einen mega spannenden Werdegang.
00:01:30: Du hast BWL studiert und dann ein MBA gemacht.
00:01:33: Das klingt jetzt erst mal strategisch und wirtschaftlich.
00:01:37: Danach ging es aber ins Theater.
00:01:38: Das ist das Theater-Regie wenn ich
00:01:40: mich richtig erinnere.
00:01:40: Studierend und Dramaturgie.
00:01:42: Heute begleitest du mit deiner Agenturunternehmen in ihrer Transformation durch Kampagnen und starkes Storytelling.
00:01:49: MBA & Dramaturgy das klingt erstmal nach zwei verschiedenen Welten.
00:01:53: Dann hast du für dich rausgefunden, dass das eigentlich ganz gut zusammenpasst.
00:01:58: Also ich komme aus einem Haushalt der eine ganze Menge Manager hat und sofern machte der BWL Schritt Sinn Und ich glaube ich war dann einfach irgendwann mal verliebt in einen Dramatogen und wollte dann auch irgendwie Theater machen und fand es aber echt spannend weil das so eben kreativ aber vor allem diese Freiheit hat um man wirklich etwas Gutes damit erzählen konnte.
00:02:20: erste Brücke, glaube ich so zum Corporate ist bei mir entstanden.
00:02:25: Ich habe über drei Jahre, also ich hab dann überall inszeniert und habe aber die vor allem Containerstätte inszenieren lange auf vom Düsseldorfer Schauspielhaus, hab ich das zwei-, dreimal gemacht und dann einmal in Ungarn- und Deutschlandparallel.
00:02:39: Und da haben immer thirty-sech Darsteller parallel gespielt.
00:02:43: Man ist sozusagen durchgelaufen als Publikum und hat sich seinen Weg gesucht.
00:02:47: Also hat mal hier mal dem einen Schauspult dazu geguckt, man im einen Container und so.
00:02:50: Aber man hatte zu keinem Zeitpunkt den Überblick.
00:02:52: Also man konnte sich quasi eine eigene Story auch
00:02:55: schaffen?
00:02:55: Genau, genau so ist es!
00:02:56: Das Spannende ist aber du musst ja trotzdem es hinkriegen, eine Geschichte zu erzählen.
00:03:02: Das ist eigentlich etwas, was wir auch immer in all unseren Kontexten haben.
00:03:06: Also nicht wenn ich eine klassische Bühne habe die hat mich aber eben nie so wahnsinnig interessiert sondern wenn man jetzt zum Beispiel auf einer Messe unterwegs ist Wenn man eine gesamte Kampagne macht wenn man ganz viele Mitarbeiter hat Die irgendwie etwas mitkriegen sollen also weil die gucken ja auch da sehen die einen das die anderen sehen da dass und so weiter.
00:03:24: Und trotzdem muss sich sie ja irgendwie führen in der grundsätzlichen Message.
00:03:29: Und das fand ich da schon total spannend und habe da quasi ganz, ganz viel gelernt darüber wie man kollaborativ oder wie man viele unterschied mit vielen unterschiedlichen Strängen die miteinander verweben kann um trotzdem eine Message zu erzählen.
00:03:44: Und mit dem Schritt bin ich eigentlich dann in die Corporate-Welt gegangen, habe dann alles inszeniert was es so zu inszenieren gab und hab dann aber immer weiter gedacht, boah jetzt geben wir so viel Geld aus für Einzel-Events.
00:03:56: Ich dachte wie scheiß ist das denn?
00:03:58: Also da verpufft es!
00:03:58: Da machst du eine Inszenierung und das ist ja irgendwie... Was ist denn der nachhaltige Impact den wir da generieren können und was müssen eigentlich diese Unternehmen erzielen?
00:04:08: Und ich habe halt immer, und da kommen so die Dramaturgime rein.
00:04:10: Also ein Dramaturk kriegt quasi einen Haufen an Zeug auf dem Tisch und sucht darin herum und findet daran dann die Story.
00:04:16: Das ist das was ich auch bei Unternehmen sozusagen immer gemacht hab gesagt Ich hole mir jetzt hier so'n Riesenhaufen und suche danach um auch das Einzel-Event mit möglichst viel Impact inszenieren zu können sodass es irgendwie in die kommunikative Storyline und in die Welt für das Unternehmen reinpasst, dass man eben nicht einfach nur was Schönes macht sondern tatsächlich etwas nachhaltig Sinnvolles machen.
00:04:36: Das ist auch Nachhalt?
00:04:37: Genau und dann haben wir vor Corona schon angefangen mit interaktiven Plattformen und während Corona natürlich noch mal mehr Wo man auch merkte, die Unternehmen fangen an sich zu verändern.
00:04:47: Dass sie eben nicht mehr einfach nur Gelder sozusagen in unterschiedlichen Töpfen haben sondern dass auch die verstehen das man Kommunikation viel übergreifender denken muss.
00:04:56: und während Corona war es dann natürlich massiver.
00:04:58: Sie sagten scheiße wie komme ich überhaupt an meine Leute ran und da ging das dann intensivlos, dass man einfach wirklich auch Messages immer weiterspinnen konnte und immer weiter transformieren konnte.
00:05:09: Würdest du sagen die Coppitwelt hat schon so eine Awareness erreicht?
00:05:13: Dass Storytelling und Dramaturgie in einem Unternehmenskontext gut funktioniert als Anker für Strategien oder Kommunikation?
00:05:21: Oder bist du immer noch daran Unternehmen davon zu überzeugen von emotionalem Storytilling?
00:05:27: Also was alle inzwischen total verstehen, ist dass man mit Geschichten Informationen besser verankern kann.
00:05:34: Den Part verstehen Sie?
00:05:36: Was jetzt ganz aktuell gerade ... Verstanden wird, ist das auch ein kollaboratives Storytelling.
00:05:43: Also dass mitnehmen von Mitarbeitern relevant ist um eine starke Unternehmung zu machen.
00:05:49: weil ja jetzt gerade durch KI jetzt natürlich auch noch mal vermehrt und durch diese wahnsinnige Dynamik die da gerade im Moment passiert wo wirklich alle Geschäftsmodelle sich gerade radikal ändern dass wenn ich anfangen muss, lernen anders zu denken.
00:06:03: Ich meine wir haben jetzt einen Kunden da gehen in zwanzig dreißig fünfundzwanzig Prozent ihrer Mitarbeiter.
00:06:08: Also so das ist radikal.
00:06:10: also wie hältst du denn wissen?
00:06:12: Wie gehst du damit um, dass Leute eher gehen und kommen und gehen, dass sobald du KI hast... Und es sind ja keine Tools sondern es ist ja ein Denken musst du anders und schneller lernen!
00:06:22: Wie gehste damit um wenn sich Geschäftsmodelle permanent verändern?
00:06:26: Wie schaffst Du ein dynamisches Unternehmen eigentlich?
00:06:29: Das fangen Sie jetzt an, massiv zu spüren.
00:06:31: Viele wissen noch nicht wie, aber reagieren inzwischen halt auf so Worte wie kollaborativ oder partizipativ.
00:06:38: Wir lassen es mal gemeinsam etwas machen und das ist gerade total spannend weil da setzen wir eigentlich an.
00:06:43: also Wie schafft man Formate die aktivieren?
00:06:46: Die permanent triggern und die man dann miteinander verweben kann Und dass nennen wir halt kollaborative Storytelling.
00:06:51: Also das geht eigentlich weit über das hinaus wo Viele immer noch sagen, Storytelling ist ein hübscher Satz oben drüber und eine gute Geschichte drunter.
00:06:58: A trendy bus world?
00:06:59: Genau!
00:07:00: Es ist alles schick.
00:07:01: Das ist auch sinnvoll, dass man einen Nordstern hat und den gut kommuniziert.
00:07:05: Dagegen ist gar nichts ausrichten nur dann bewegen sich halt die Leute nicht.
00:07:10: Jetzt ist so die Frage wie kriege ich sie eigentlich in die Aktion ins Lernen, in den Mut, ins Handeln machen?
00:07:17: und im
00:07:17: Umbau?
00:07:18: Woran merkst du, dass so eine Geschichte, so ein Narrativ oder so eine Aktivierung funktioniert hat in einem Unternehmen?
00:07:24: Wie zeigt sich für dich so einen Erfolg.
00:07:27: Naja wir sind ja viel arbeiten wie im Transformationsprozess und da merkst Du sehr schnell allein schon die Maßnahmen und die Formate ob sie funktionieren, ob Leute auftauchen, ob... Ergebnisse und Erkenntnisse, und Erfolge passieren.
00:07:42: Und Erfolges sind nicht – wir haben das Ding bis zum Ende gebracht!
00:07:46: Sondern Erfolgen sind eigentlich Fortschritte, also viel kleinere Sachen.
00:07:50: Also so was wie viele Ideen sind eingereicht worden.
00:07:53: Freuen sich die Leute, finden sie das toll.
00:07:55: Wird das, was da hochgerangt wird, wird das dann auch umgesetzt?
00:08:00: finden das wieder alle gut.
00:08:01: Steigen Sie dadurch wieder ein, kriegen wir es hin wie so eine Art von Formatprozess zu machen?
00:08:07: Also man merkt total, wie sie sich anfangen zu bewegen die Worte fangen an sich zu ändern.
00:08:11: Wir haben auch ein semantisches Analysetool Wo wir genau auch gucken können, wird das was gerade aus dem C-Level gesagt wird.
00:08:19: Wird das auch verstanden?
00:08:21: Wie verändert sich die Kommunikation und wie verändert sich das Verstehen in der Organisation?
00:08:25: also sofern Wir messen dass auch auch auch semantisch Aber eben du siehst es halt auch an wie viel Beteiligung wieviel Nutzung?
00:08:32: Also das sind ja dann die klassischen KPIs die Du tatsächlich messen kannst.
00:08:36: aber wir kommen nicht So sehr von den ganz ganz alten banalen KPIs wie viele Leute laufen über Messestand sondern wirklich eher Mit.
00:08:44: wie viel wird angefasst geguckt?
00:08:46: Wie sind die Gespräche, auf welche Art und Weise?
00:08:48: was Fragen werden gestellt.
00:08:51: Also qualitative Messung.
00:08:53: Cool!
00:08:55: Du hast Räume auf der ganzen Welt zur Bühne gemacht, du hast vorhin von den Containern erzählt.
00:09:00: Du liebst es quasi Räumen anders zu bespielen und Menschen ein bisschen zu triggern, hast du gesagt?
00:09:07: Was hat so einen Raum oder eine Begegnung mit Menschen live, was ein Virtueller vielleicht nicht hat?
00:09:15: Wir sind viel auch in digitalen Transformation unterwegs und damit natürlich auch viel mit der ganzen Reflexion.
00:09:20: Was ist jetzt eigentlich KI, was steckt da drin?
00:09:24: Und je mehr man sich finde ich mit KI beschäftigt, beschäftigt man sich halt auch mit den Menschen.
00:09:31: Und es gab eine Phase, wo man irgendwie erst gabs ja die Panik, dass irgendwelche Menschen rausgeschmissen oder ersetzt werden durch KI.
00:09:38: Dann gab's dies was ist KI?
00:09:40: Was sind wir?
00:09:40: dieses ganze Thema.
00:09:41: und ich hab das Gefühl im Moment geht die Tendenz eher nochmal dahin, dass man überhaupt wieder sagt wie um alles in der Welt schaffig ist als Mensch in diesem Tempo und in dieser Überforderung und in diesen Bombardement überhaupt mensch zu sein.
00:09:56: Also, ich hab das Gefühl in aller Beschleunigung, die wir gerade machen passiert gleichzeitig eine totale Entschleunigung.
00:10:04: Die noch mal genauer hinguckt und eine Begegnung wieder zulässt.
00:10:07: Und ich glaube, genau da finden auch wieder Live-Formate statt oder Begegnungen wieder statt.
00:10:14: Die lassen auch digitales zu... Wir haben jetzt gerade gesagt für so ein Wissenssammlungding lass uns doch jeden Morgen einen Mini Café Tagebuch machen!
00:10:23: Und dann natürlich lass ich mich dann unterstützen digital, aber es wird wieder menschlicher und handfester.
00:10:29: Man nimmt wieder fast wie so den Stift und geht da in die Begegnung.
00:10:32: Ich glaube wir werden vielmehr ... Ich saß jetzt auch mit Erfreunden zusammen, die Schauspielerinnen und Schauspielern sein ist nunmal wahrlich einer der blödesten Jobs, die es irgendwie gibt weil zeitlich ist es beschissen bist immer in der Kritik und zwar immer in er persönlichen Kritik.
00:10:44: also das ist wirklich ein schwieriger Job.
00:10:46: So und ich saß neben mir und hab gedacht ey du hast den kritischsten und wichtigsten Job in zwei Jahren, weil ich sage dir da werden wir da sein.
00:10:55: Und dann werden wir darsitzen und uns so freuen dass zwei Menschen auf einer Bühne ein Verhalten zwischen zwei Menschen aushandeln und dann auch noch mit
00:11:05: mir direkt
00:11:06: ganz
00:11:07: ohne
00:11:07: KI räumlich in die Beziehung tritt.
00:11:10: Oder ich saß auch mit einer Philosophin Freundin von mir zusammen, habe ich sie auch gefragt was ist KI für dich?
00:11:16: Sagt sie das es geht um Accountability!
00:11:19: Ich glaube ja schon wenn du mir ein Text schreibst ich glaube nicht mehr dass du ihn geschrieben hast.
00:11:24: Das heißt also erstens hast du schon keine Accountability mehr, weil du könntest das auch nicht geschrieben haben.
00:11:29: Und ich habe kein Vertrauen mehr zu dir, weil ich nicht mehr glaube dass du es gemacht hast.
00:11:33: Ja und weil man auch nicht mehr weiß ob sich die Person damit befasst hat in einem ganzen Pace der sich ja entwickelt hat.
00:11:40: Genau
00:11:40: wenn wir jetzt mal gucken was braucht ein Mensch?
00:11:43: Man braucht als Mensch diese direkte Begegnung und diesen Austausch und diese Ruhe und das grundsätzliche Verstehen.
00:11:50: nicht im Detail.
00:11:51: von mir aus kann Kai sonst wie unterstützen aber überhaupt eine Orientierung darin zu haben.
00:11:56: Ich glaube, es gibt auch ganz viele von diesen ... ich nenne sie jetzt einfach mal Zombies ja?
00:12:01: Ja!
00:12:01: Die die einfach da nur KI unterstützt hat das so und den ganzen Kram einfach irgendwie macht.
00:12:07: Das ist auch okay, das hat's aber auch schon immer gegeben, sah nur anders aus.
00:12:11: Aber ich glaube dass eine große Bewegung dahingehend wird wie man sich auch wirklich begegnet und austauscht.
00:12:17: Und das wird glaub ich total schön.
00:12:18: also auch noch mal ein riesen Life Moment.
00:12:20: Also ich glaube das Lagerfeuer Ganz wichtig.
00:12:23: Ja, ich finde es auch richtig toll dass sich in der Branche jetzt irgendwie Fuß gefasst hat weil ich glaube ich auch in Begegnung und momentan alle Chancen sehe also im Gegenüber in der Ehrlichkeit im authentischen Moment.
00:12:35: Wir hatten heute so einen tollen Workshop mit dir Und du hast das Wort Aufmerksamkeitskultur gesagt und Ich habe es mir dick unterstrichen Weil ja gerade auch unsere Art und Weise wie wir Dinge wahrnehmen wie intensiv oder flüchtig sich total verändert.
00:12:53: Wie nimmst du das jetzt in deinen Job?
00:12:54: Oder vielleicht auch in der Reaktion der Menschen, mit denen du zusammen arbeitest?
00:12:59: Das ist eine ganz spannende Frage!
00:13:01: Vielleicht fange ich einmal an bei unserem Team... Wir kommen ja eigentlich aus dem Event und im Event hast Du ... ein Pitch oder kein Pitch, du hast einen Projekt und dann setzt du es um.
00:13:12: Du hast eine Kreation und machst das und hast deine Prozesse wie du zusammenarbeitest.
00:13:16: Ja jedes Event ist anders aber die Art und Weise wie die Methodik wie du es rangehst ist trotzdem ähnlich.
00:13:22: Und inzwischen hat sich bei uns das gesamte Geschäftsmodell eben komplett in Richtung Transformation verändert, Begleitung von Kunden ganzheitlich so dass wir sehr tief da auch reingehen.
00:13:33: Wir merken aber jetzt gerade verändern sich Kunden und Budgets noch mal so radikal.
00:13:37: Das Vieles wird auch nach intern gezogen.
00:13:39: D.h.,
00:13:39: du musst viel näher ran an den Kunden und viel schneller reagieren.
00:13:43: Mal machen die was, mal macht man selber etwas usw.. Das bedeutet aber auch etwas mit einer Budgetstruktur, die sich total verändert Serven wir viel mehr über die Projekte.
00:13:54: Wir sind immer noch genauso tief drin in dem ganzen Wissen, aber es kommen von uns im Team Leute dazu und gehen wieder raus und gehen rein und raus.
00:14:03: Das heißt ihr versucht auch wie eine Dynamik immer wieder neu zu triggern?
00:14:07: in
00:14:09: unserer gesamten Arbeitsweise an sich schon agil, wie wir Expertisen dazuholen und wieder rausgehen.
00:14:14: Und das hat eine totale Schnelligkeit.
00:14:18: also wir sind wahnsinnig schnell wirklich da drin und gleichzeitig braucht es aber eine totalle Ruhe.
00:14:24: Also weil du musst ja trotzdem noch verstehen du darfst nicht vor sich werden Du musst irgendwie wirklich trotzdem atmen.
00:14:30: darin muss trotzdem alle wahrnehmen Und wir versuchen es auch nicht als Druck zu machen, sondern das ist halt ein Tempo und es ist ein wahnsinniger Anspruch den das gerade braucht.
00:14:38: Ich glaube dass es überall so wie ich habe immer das Gefühl wir sind wie so ein Labor ja?
00:14:41: Ja
00:14:42: ja,
00:14:42: das brodelt!
00:14:43: Ja total so und kann man aber ganz viel von lernen.
00:14:46: Gleichzeitig braucht man immer diese Ruhe und genauso nehme ich das auch beim Kunden.
00:14:49: Weil die merken, dass für einen Druck gerade ist was da an?
00:14:53: eben diese Budgetdinger, die landen ja nicht nur bei uns sondern die haben eigentlich erstmal die Ursprungsprobleme.
00:14:58: und wenn dann irgendwie Globalisierung oder auch nicht China und USA und Kriege hier und wie verketten da Dann noch bitte einen Abbau, weil man irgendwelche Zahlen einsparen muss.
00:15:08: und dann merkst aber eigentlich kommst du aus so großen Strukturen die so langsam sind.
00:15:12: Die musst du jetzt auch umbauen.
00:15:14: also du hast diesen wahnsinnigen Druck und du musst die Leute bewegen und gleichzeitig muss man fast eher verspielt verführen.
00:15:23: Also so nehme ich es auch wahr und die konnten dir auch damit uns arbeiten sind die, die auch verstehen.
00:15:28: Wir haben diesen Druck und wollen den Schiff machen.
00:15:32: Und wir wollen die Organisation mitnehmen und die Leute mitnehmen.
00:15:35: Wir wollen die Qualität und Stärke von allen.
00:15:38: Lass uns mal gucken wie?
00:15:40: Damit sind wir immer unterwegs in einer großen Präzision, effizienten Schnelligkeit und gleichzeitig im totalen Spaß und der Langsamkeit und gucken genau und schauen ob die Leute überhaupt verstanden haben.
00:15:53: Weil nur wenn sie verstehen, machen Sie einen Schritt.
00:15:55: Nur dann geht es
00:15:56: vor!
00:15:57: Ich glaube, es braucht auch aus der Kreation gewisse Geduld gegenüber Kunden oder in dem ganzen Prozess sie irgendwie zu entnebeln und ihnen neue Arbeitsweisen und Sichtweisen aufzuzeigen
00:16:09: damit
00:16:10: sich trauen.
00:16:11: Total!
00:16:12: Und ich finde aber man muss immer aufpassen dass man auf gar keinen Fall ein Hochstatus hat weil die kennen ihren Laden besser.
00:16:20: was wir von außen vielleicht besser können ist das wir mehr Querspieler, also wir sehen unterschiedlicheres und wir haben eventuell auch ein bisschen mehr Mut.
00:16:30: Dafür werden wir oft eingekauft.
00:16:33: aber man muss trotzdem gucken.
00:16:34: wenn die sagen das geht nicht dann geht das ganz oft auch nicht.
00:16:37: Bei manchen ist es auch so, dass sie sagen, es geht nicht weil sie irgendwie zu bequem sind oder muss man gucken, dass man ein bisschen anpiegst.
00:16:43: aber ich finde, man muss aufpassen, daß man auf gar keinen Fall irgendeine Form von Arroganz oder scheinbaren Hochstatus hat, weil man hat einfach nicht die Ahnung denn man steckt da nicht drin sondern man muss das wie so Ja, wie so ein Seismograph.
00:16:56: Immer fühlen wo sind denn hier gerade die Herausforderungen?
00:16:59: Warum hakt's denn?
00:17:00: Warum Clems?
00:17:02: Weil wenn die Person, die deinen Ansprechpartner ist, die schon irgendwie das Geld ausgibt um dich einzukaufen und wenn dieser da jetzt irgendwie nicht dann wird das den Grund haben oder die channelt ja nur was von dahinten kommt.
00:17:15: also da muss man finde ich so eher über Verführung gehen weil dann kann man gucken was geht Wie kann man eigentlich hin locken und es einfach machen.
00:17:27: Ich finde, nichts darf schwer sein gerade!
00:17:30: Die Welt ist so schwer und so brutal und so radikal... Es muss leicht sein.
00:17:36: Mit leicht meinst du?
00:17:37: Das
00:17:38: muss Spaß machen?
00:17:39: Ja, das muss einfach sein.
00:17:40: Schritt muss einfach passieren und dann habe ich schon was gemacht.
00:17:44: Und eigentlich
00:17:46: schon ein Erfolgserlebnis?
00:17:47: Genau, deswegen sage ich genau.
00:17:48: Es sind gar nicht Erfolge, sie sind nicht die Großen sondern jeder Schritt ist ein Erfolg.
00:17:54: Wenn man Konzepte entwickelt oder gerade vielleicht dramaturgisch arbeitet, dann neigt man vielleicht auch dazu,
00:18:00: Dinge
00:18:01: überkomplex zu machen und ich glaube noch mal rauszusoomen.
00:18:05: Und das Einfache nochmal zu denken und zusammenzufassen ist, glaube ich schon auf eine Challenge.
00:18:09: Total.
00:18:11: Ja, Wahnsinn!
00:18:12: Total weil wenn man versucht finde ich heute versucht alles intellektuell zu verstehen Dann ist man entweder sehr intelligent oder man scheitert, eins von beidem.
00:18:26: Was ich halt gerade so toll finde an dieser Komplexität und damit am systemischen wie wir ja inzwischen einfach irgendwie auch auf die Sachen drauf gucken müssen ist.
00:18:35: das System beschreibt, dass eh alles zusammenhängt.
00:18:38: Wenn ich also die eine Schraube drehe, verändern sich die anderen Sachen auch mit.
00:18:43: Das heißt, ich muss gar nicht unbedingt alles verstehen.
00:18:46: Ich muss nur verstehen wie Bewegung an sich funktioniert und dann kann ich anfangen zu schrauben und kann mit einer guten Analyse zwischendurch einfach gucken welche Schrauben sind denn vermutlich die besten oder die kraftvollsten?
00:19:00: Ich würde gerne zum Schluss noch einen Blick in die Zukunft werfen.
00:19:05: Du hast so einen schönen Begriff gesagt, den ich gerne mitnehme.
00:19:07: Verführung?
00:19:09: Wenn du jetzt in Zukunft Immersives oder einfach emotionalisierendes Storytelling schmackhaft machen möchtest ... Wie kannst du dir das vorstellen?
00:19:19: wie wir im Zukunft am besten Menschen dazu verführen?
00:19:24: Storytalling zu nutzen oder sich zu bewegen?
00:19:27: Oh!
00:19:27: Beides!
00:19:28: Also erst mal nutzen und das erleben wollen und dann aber wie das aktiviert.
00:19:35: Ich glaube Also wie gesagt, ich komm halt eben nicht von einfach nur jetzt eine Geschichte erzählen.
00:19:40: Weil das machen inzwischen schon viele ganz gut.
00:19:44: Sondern eben Geschichten erzielen als gemeinsamen Geschichten und sich bewegen.
00:19:50: Ich glaube es herrscht inzwischen ein wahnsinniger Bedarf ... Und ein angehendes Verständnis davon dass wir alle mitmüssen.
00:20:01: Dass wir alle bewegen können.
00:20:02: Das Ausgrenzung funktioniert nicht.
00:20:06: Deswegen funktioniert Transformation trotzdem so, dass erst die ersten zwanzig Prozent loslaufen.
00:20:11: Dann irgendwann bis zu fünfzig Prozent und dann irgendwann ist die critical mass irgendwie unerkipptes und dann laufen alle mit.
00:20:17: aber der Bedarf bei dem kollaborativen storytelling.
00:20:20: ich glaube es wird inzwischen erkannt das wir diese transformationen die wir jetzt gerade brauchen, nur hinkriegen und diese Dynamik und diese Schnelligkeit in den Entscheidungen und das ganze Wissen intern haben.
00:20:32: Dass wir das nur hincriegen wenn wir alle mitnehmen.
00:20:35: Das heißt und darüber wird inzwischen verstanden dass wir kollaborativ irgendwie agieren müssen.
00:20:41: Und dafür ist kollaborative Storytelling ein Weg oder taucht definitiv mit auf.
00:20:47: ob ich das jetzt als erstes aufhänge oder als zweites sei da nach hingestellt wäre das jetzt gerade irgendwie auch mit anmoderiert.
00:20:53: aber es wird immer ein gemeinsamer Prozess sein, ins Machen und ins Handeln zu kommen.
00:20:58: Und Bewegungen auszulösen.
00:21:01: Also insofern das glaube ich der Schritt passiert jetzt gerade und wir werden schnell lernen müssen einfach weil wir ansonsten als Land- und als Europa ein echtes Problem haben.
00:21:11: also so und man merkt grade dass immer mehr wirklich einfach verstehen wie existenziell das gerade ist.
00:21:18: Insofern, das glaube Und ich hab so das Gefühl, dass wir da eigentlich echt gut unterwegs sein werden und gut unterwegs sind.
00:21:30: Wir erfüllen gerade einen Pain merke ich mit dem was wir gerade anbieten können von Dramaturgie und von Kreationen und Verrücktheit und Verführung.
00:21:44: Das wird auch inzwischen einfach wahnsinnig gebraucht und mitgenommen.
00:21:49: Dann hattest du ja noch gesagt wie kriegt man das hin?
00:21:52: möglichst lustig ist sozusagen, also
00:21:55: wie bei der Arbeit Spaß.
00:21:56: Ich
00:21:58: habe euch ja vorhin dann auch noch mal kurz hier den Juki-Film da zum Beispiel gezeigt oder so was ja auch ein sehr verführerischer und verspielter Art ist Noch nicht mal ein Format, die ist eigentlich die Storytellerin von dieser Transformation.
00:22:12: Kannst du das vielleicht nochmal ganz kurz erklären?
00:22:14: Ach so ja, nur weil wir das gesehen haben, die anderen das vielleicht nicht gesehen.
00:22:16: Entschuldigung liebe Zuhörer!
00:22:19: Okay also... Wir begleiten unter anderem Takeda einen Pharmaunternehmen in ihrer digitalen Transformation und die wollten von uns ganz am Anfang einen Escape Room haben um ihren Vierhundert Leuten die da saßen bei einem Live-Event KI Tools beizubringen.
00:22:34: Und dann haben wir nur gedacht, das werden einen Escape Room mit Schlössern oder was.
00:22:38: Das erfügt ein Bausauf-Bauser ab und ist alles nicht zu ertragen.
00:22:41: Dann haben wir gedacht, nee, wir machen das anders!
00:22:43: Wir bauen eine DreiD Figur die eine Geschichte hat nämlich dass sie eine Großmutter hat Also Yuki, so ein japanisches blauhaariges Mittel.
00:22:53: Die hat eine Großmutter und die forscht an seltenen Erkrankungen.
00:22:55: Und Yuki hilft ihr ganz tapfer mit all dem Pflanzen oder all dem Scheißer.
00:22:58: Sie lacht mal keinen Bock weil sie dann auch KI programmieren und haut immer die Daten da rein.
00:23:03: Dann merkt sie, ah!
00:23:04: Sie ist fast dabei jetzt eine Lösung zu finden.
00:23:07: Und kriegt dann Schiss und sagt, KI ist nicht ethisch.
00:23:10: was passiert denn mit diesem Ergebnis?
00:23:12: Das ist nicht gut.
00:23:13: ich muss hier mal gucken und vernetzt ihr Gehirn um mehr Ethik reinzubringen Passieren natürlich dramatische Dinge und dann muss man ihr natürlich irgendwie helfen.
00:23:22: Und man muss Ihr Tagebuch übersetzen mit einem KI-Tool, und man muss Bilder generieren mit einem weiteren KI-tool.
00:23:28: Man muss dann Kalender zusammenschmeißen mit einem dritten KI- Tool usw.
00:23:35: Das war so der Start inzwischen.
00:23:36: Juki ist aber auch Kommoderatorin und Kinotspeakerin über KI und Ethik hat damit sozusagen im Laden ganz viel ausgelöst.
00:23:45: Dann haben die so weiterführende Formate, Espresso Learnings und ein Tea Room weil ihre Großmutter ja Japanerin ist.
00:23:52: deswegen gab es einen Tea Room wo man dann über KI gesprochen hat und sie war aber eben auch als Kino-Speakerin überall noch mit unterwegs und hat jetzt eine Der-to-share-Plattform eingeführt.
00:24:03: Man gibt es alle möglichen weiteren Überlegungen, die erzählt eigentlich die Geschichte der ganze Zeit.
00:24:09: Die motiviert, zeigt auf wer noch cooles Zeug macht, sie sammelt Cases, sagt da macht er das, da macht der das... Das ist ja total spannend, weist also darauf hin und damit ist sie wie so die Kuratorin Erzählerin von dieser Transformation und von den ganzen Erfolgen, was die so begeistert.
00:24:26: Und sie kann ja unterschiedliche Themen auch wieder mit aufnehmen.
00:24:29: Also Sie ist eigentlich die Narrative in der Transformation.
00:24:33: Die DNA, die durch die Prozesse geht und an die ihr dann alle Touchpoints oder Aktiviere...
00:24:42: Und damit wird sie eigentlich zur Storytellerin des kollaborativen Prozesses.
00:24:48: Weil die Frage ist ja immer, wie kriegst du die Trigger gesetzt?
00:24:51: Also ich als Mitarbeiterin zu jedem Zeitpunkt immer wieder weiter motiviert und begeistert bin.
00:24:59: Und das kriegt man mit solchen Sachen hin, die einfach verführen und verspielt sind.
00:25:04: Und mich rausnehmen aus meiner täglichen Anstrengung nicht zusammenzubrechen irgendwie mit all dieser Überforderungen.
00:25:12: Und deswegen brauchen wir glaube ich diese Leichtigkeit und dieses Verspielte.
00:25:16: Aber es zeigt ja so schön dass er sich ja trotzdem mit den Professionellen verknüpfen lässt.
00:25:21: Total!
00:25:21: Die Leichtigheit.
00:25:22: Und dadurch hat man auch Frische rein, bei den Konzernen.
00:25:26: Da haben wir ja beim Workshop immer noch mal geguckt und du musst es immer wieder zurückbeziehen.
00:25:31: Erstens auf dem Nordstern wo willst du eigentlich hin?
00:25:34: Dann aber auch unbedingt auf den Impact!
00:25:36: Hat das Ding bewegt dieses Format?
00:25:40: Verstehen die alle wo sie sind?
00:25:41: Raffen Sie die Rolle?
00:25:42: Wissen Sie was Sie da tun sollen?
00:25:43: Wenn Sie's nicht verstehen ... Und wenn Du's nicht fünfmal erzählt hast, versteht man's manchmal so nicht.
00:25:48: Nicht weil irgendjemand doof ist sondern weil man überfordert is'.
00:25:52: Oder weil man es vielleicht noch nicht erlebt hat,
00:25:54: physisch.
00:25:54: Genau!
00:25:55: Und dann nimmt man PöA-Pö mit so und ich glaube das braucht immer etwas verführerisch, etwas spielerisches, was irgendwie nochmal etwas anders ist, was mir auch Vertrauen gibt, was nicht so gefährlich und nicht so dramatisch und nicht aufgeregt sondern einfach echt gut ist um mich mitnimmt.
00:26:16: Nicht zu ernst?
00:26:17: Nicht zu Ernst genau
00:26:19: Schön, das nehme ich gerne mit jetzt in den Abend.
00:26:22: Nicht so ernst!
00:26:23: Mut zum Spielen und Verführen.
00:26:26: Sehr gut.
00:26:26: Vielen Dank Petra.
00:26:28: Sehr sehr gerne.
00:26:29: Viel Spaß gemacht danke dir.
00:26:31: Machts ganz gut und ich hoffe dass das nächste Treibhaus dich wieder besuchen darf.
00:26:36: Ja unbedingt cool.
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